Holztreppen Gaździcki

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Treppenplanung: Treppe richtig planen

Eine Treppe wird für genau einen Treppenraum gebaut. Entscheidend sind vier Angaben: die Geschosshöhe, die Maße der Deckenöffnung, die verfügbare Laufbreite und die Bauform. Stimmen diese, lässt sich alles Weitere – Holzart, Oberfläche, Geländer – in Ruhe entscheiden.

Welche Angaben werden für die Treppenplanung benötigt?

Für eine erste Kalkulation reichen wenige Werte:

  • Geschosshöhe – von Fertigfußboden unten bis Fertigfußboden oben.
  • Deckenöffnung – Länge und Breite des Treppenlochs.
  • Laufbreite – wie breit die Treppe werden darf.
  • Verlauf – gerade, gewendelt oder mit Podest.

Genau diese Angaben fragt auch unser Konfigurator ab. Verbindlich wird die Planung erst nach dem Aufmaß vor Ort.

Geschosshöhe und Treppenmaße bestimmen

Die Geschosshöhe wird von Oberkante Fertigfußboden bis Oberkante Fertigfußboden gemessen – nicht bis zur Rohdecke. Der Unterschied zwischen Rohbaumaß und Fertigmaß beträgt mit Estrich und Bodenbelag schnell mehrere Zentimeter, und die verteilen sich auf alle Steigungen. Wer hier mit dem Rohbaumaß rechnet, bekommt am Ende eine Treppe, deren erste oder letzte Stufe nicht passt.

Aus der Geschosshöhe ergeben sich Steigungszahl und Steigungshöhe, daraus wiederum der Auftritt. Die Begriffe erklärt das Treppenlexikon, unter anderem Steigungsverhältnis und Geschosshöhe.

Treppenöffnung und verfügbarer Platz

Die Deckenöffnung entscheidet mit darüber, welche Bauform überhaupt in Frage kommt. Ist sie kurz, braucht die Treppe entweder mehr Steigung oder einen gewendelten Lauf. Wichtig ist dabei die Kopffreiheit: unter der Deckenkante müssen ausreichend Zentimeter bleiben, sonst stößt man beim Hinaufgehen an.

Wie groß die Öffnung sein sollte, rechnen wir im Ratgeber durch: Wie groß muss die Deckenöffnung sein? Bei sehr wenig Platz lohnt der Blick auf Welche Treppe für wenig Platz.

Welche Treppenart passt zum Gebäude?

Die Bauform bestimmt Optik, Platzbedarf und Preis zugleich. Grob:

  • Wangentreppe – der vielseitige Klassiker, in fast jedem Grundriss umsetzbar.
  • Faltwerktreppe – durchlaufende Kontur, wirkt frei tragend, aufwendiger in Fertigung und Montage.
  • Mittelholmtreppe – ein Holm in der Mitte, die Stufen wirken schwebend.
  • Kragarmtreppe – ohne sichtbare Unterkonstruktion, setzt eine tragfähige Wand voraus.

Alle Bauformen im Vergleich: Treppenarten. Eine Gegenüberstellung der beiden häufigsten Fragen liefert Wangentreppe oder Faltwerktreppe.

Holzart und Oberflächen auswählen

Buche ist die günstigste Massivholzvariante, Eiche die am häufigsten gewählte, Wildeiche zeigt Äste und Risse. Die Oberfläche entscheidet darüber, wie das Holz altert: geölt lässt sich stellenweise ausbessern, lackiert ist unempfindlicher gegen Feuchtigkeit. Farbe und Struktur lassen sich am Bildschirm kaum beurteilen – deshalb bringt unser Techniker zum Aufmaß Muster mit. Fehlt Ihre Wunschkombination, fertigen wir eines an und senden es Ihnen zu.

Ausführlich: Holzarten für Holztreppen und Eiche oder Buche für die Treppe.

Treppengeländer und Sicherheit planen

Das Geländer wird oft zuletzt entschieden, gehört aber in die Planung: Seine Befestigung muss zur Konstruktion passen, und bei Kindern im Haus ist der Stababstand entscheidend.

  • Holzgeländer mit Stäben – die klassische und günstigste Lösung.
  • Edelstahl- und Relinggeländer – schlanker im Bild.
  • Glasgeländer – mit Punkthaltern, im Boden eingelassen oder mit Pfosten und Klemmen.

Zur Auswahl: Holzgeländer, Glas oder Metall.

Budget für die Treppe planen

Den größten Ausschlag gibt die Bauform: Zwischen einer Wangentreppe und einer Kragarmtreppe liegen leicht 10.000 Euro. Holzart und Geländer verschieben den Preis dagegen weniger stark, als viele erwarten. Sinnvoll ist deshalb, zuerst die Konstruktion festzulegen und erst danach über Ausstattung zu sprechen.

Alle Preisbereiche nach Bauform, was im Preis enthalten ist und was zusätzlich anfallen kann, finden Sie unter Treppenkosten im Überblick.

Ablauf von Aufmaß bis Montage

1
Anfrage und 3D-Entwurf

Über den Konfigurator stellen Sie Ihre Treppe zusammen und sehen sie in 3D. Innerhalb von 24 Stunden kommt ein unverbindliches Angebot.

2
Aufmaß vor Ort

Wir messen den fertigen Rohbau mit dem Lasersystem millimetergenau auf. Danach steht der verbindliche Preis.

3
Fertigung und Montage

Gefertigt wird in der eigenen Schreinerei, in der Regel in 3 bis 5 Wochen. Montiert wird von unserem eigenen Team.

Wie lange die Montage selbst dauert, steht unter Wie lange dauert die Treppenmontage. Welche Maße wir dabei brauchen: Welche Maße braucht der Treppenbauer.

Häufige Fehler bei der Treppenplanung

  • Mit dem Rohbaumaß rechnen. Estrich und Bodenbelag fehlen dann in der Geschosshöhe.
  • Die Deckenöffnung zu spät festlegen. Sie lässt sich später nur mit Aufwand ändern.
  • Kopffreiheit vergessen. Rechnerisch passt die Treppe, im Gehen stoßen Sie an.
  • Die Treppe zu schmal planen. Was auf dem Plan reicht, wird beim Möbeltransport eng.
  • Das Geländer erst am Ende bedenken. Seine Befestigung muss zur Konstruktion passen.
  • Zu spät anfragen. Zwischen Auftrag und Montage liegen in der Regel 3 bis 5 Wochen Fertigung.

Treppe planen und Angebot anfordern

Sie brauchen keine fertige Planung, um anzufangen. Geschosshöhe und Deckenöffnung genügen – den Rest klären wir gemeinsam.

Treppe konfigurieren →